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15.08.2015

Gesundheit - Krankheit und Ursache


Liebe verbindet uns mit dem Universum. Wir bestehen nicht nur aus dem uns bekannten Körper. Alles Leiden ist eine Illusion. Verursacht durch das Getrenntsein vom Universum, also getrennt von der Liebe. Dieses führt schließlich zu Krankheit (Nicht Heil/Ganz-Sein).

Jede Krankheit hat seine Ursache in unserem Denken und Fühlen. Selbst ein negativer Gedanke kann schon eine Krankheit hervorrufen, wenn er lange genug besteht. 

Die linke Körperhälfte steht für das Gefühl, während die rechte für das Materielle steht.

Die Schulmedizin nennt dieses Psychosomatisch. Leider wird nicht jede Krankheit als Psychosomatisch angesehen und es wird oftmals lediglich das Symptom behandelt.



Diese Information soll nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker unterbinden. Bei jeder Erkrankung sollte immer der Rat oder die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker erfolgen. 



Adipositas
(Übergewicht)
Zu große Zufuhr von Nahrung ohne Ausgleich, wie z.B. Sport. Der Körper lagert es als Fettpolster an Bauch und Po ab.
Dieses Übergewicht ist oft ein Zeichen für Schutz. Komme mir nicht zu nah. Hier ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Überempfindlichkeit, sowie große Angst im Spiel. Nahrung wird als Ersatz für Liebe oder anderes benutzt.
Aids
Diese Krankheit wird durch Geschlechtsverkehr, somit durch Austausch von Körpersäften übertragen, sie schwächt das Immunsystem und zeigt Hauterscheinungen.
Die Haut ist die Abgrenzung nach außen, unserer Schutz. Da nun unsere Gesellschaft aus dem Thema Sexualität auch teilweise ein Tabuthema gemacht hat, hat der Mensch gelernt, im Verborgenen zu agieren. Doch unser feinstofflicher Körper läßt sich nicht täuschen, und gibt über die Grenze " Haut" auch dieses an die Öffentlichkeit. Die Wahrheit kommt ans Licht. Es ist eine Verleumdung des Selbst. Sexuelle Schuldgefühle, mit dem Bedürfnis nach Bestrafung. Der Tenor lautet: ich bin nicht richtig, so wie ich bin.

07.06.2012

Lernen, Gefühle zu verwandeln - Robert Betz





Einer der Schlüssel auf dem Weg zu einem friedlichen, gesunden und lebensbejahenden fröhlichen Menschen ist das Wieder-Fühlen-Lernen deiner Gefühle.
Wir haben seit frühester Kindheit unsere Gefühle (Emotionen) wie Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht, Scham, Schuld, Verlassenheit, Neid, Eifersucht u.a. durch unsere Gedanken (als Reaktion auf unsere Umwelt) selbst erschaffen. Danach hat uns niemand gezeigt, wie wir mit diesen Gefühlen umgehen können. Unsere Eltern wussten es selbst nicht und so hörten wir Sätze wie „Du musst doch keine Angst haben (oder ‚traurig sein’)“ Daraufhin haben wir diese Gefühle selbst als unangenehm und schlecht (besonders Wut, Neid, Eifersucht u.a.) abgelehnt, uns selbst dafür verurteilt und diese Gefühle systematisch verdrängt.
Weiter auf robert-betz.de

Negative Gefühle in Freude verwandeln - Robert Betz




Die 5 Schritte der Verwandlung negativer Zustände

 In dieser großen Umbruch- und Transformationszeit zeigen die folgenden fünf Schritte den Weg hinaus aus dem stress- und leidvollen und lustlosen Leben, mit dem sich viele Menschen noch abfinden. Sie bezeichnen große innere Schritte, die jeder Veränderung im Außen vorausgehen.

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20.11.2011

Seelenverwandtschaft oder nur Ähnlichkeiten?


Einige Leute kennen dieses Phänomen, andere werden es wahrscheinlich niemals erfahren: Die Seelenverwandtschaft. Was das ganz genau ist, kann man wohl nicht sagen.Auch wenn sie sich noch nicht lange kennen, spüren beide schon, dass sie sich sehr nah sind.

Sind sie beieinander, kann es passieren, dass beide im gleichen Moment dasselbe sagen wollen oder den Satz des anderen zu Ende führen können.
Und es kann auch gut einmal geschehen, dass der eine genau in der Sekunde anruft, in der der Andere gerade das Telefon in der Hand hat, um SIE zu erreichen.

Quelle: www.houseofnight.de


Seelenverwandtschaft ist besonders

Seelenverwandtschaft wird immer als etwas äußerst wertvolles beschrieben. Wer seinen Seelenverwandten erkennt und ihn zum Partner oder zur Partnerin erwählt, wird immer die richtige Wahl treffen. Seelenverwandtschaft kann man nicht mit den Verstand erklären und bestimmen. Seelenverwandtschaft hat etwas mit der Seele zu tun, die ja bekanntlich ihren Platz im Herzen hat.

Das Herz weiß es. Aber nur dann, wenn man diese Art des Spürens zulässt. Keine Äußerlichkeiten, keine Berechnungen, die die Frage, wie viel er oder sie besitzen, zählen hier. Hier zählt das, was im inneren eines Menschen wohnt. Seelenverwandtschaft ist ein Gefühl des Hingezogen Seins, der Zusammengehörigkeit. 

Man möchte mit dem anderen zusammen sein und etwas mit ihm gemeinsam machen, etwas aufbauen, die Welt auch mit ihm verändern und auch etwas Gutes tun.

Quelle: www.partnersuche-online.de


Seelenverwandt!?


«Ein Herz und eine Seele». – Nur ein vielzitierter Spruch? Seelenverwandtschaft und Liebe auf den ersten Blick. Was ist das - und gibt es das wirklich? Gemeinsam durch dick und dünn gehen. Alle Höhen und Tiefen gemeinsam erleben. Gleichklang. Gar nicht viele Worte - seelengleich. Den Weg gemeinsam gehen, um zu wachsen, zu lernen und vor allem zu lieben.
Seelenverwandtschaft kann es als schöne Freundschaften gleichgeschlechtlicher Menschen geben, aber auch - und das ist das schönste - als lebenslange Partnerschaft.

Tiefe Freundschaften macht nicht der tägliche Kontakt, sondern das Gefühl des sich «Nahseins» aus. Das Gefühl auch nach Jahren, als hätte man sich eben erst getroffen und keine Zeit sei inzwischen verstrichen.


Ständig macht es bei Seelenverwandten «klick», weil so vieles passt. Der andere versteht, ohne vielen Erklärungen folgen zu müssen. Es entsteht eben das Gefühl, sich ein Leben lang zu kennen. Die gemeinsame Zeit vergeht wie im Flug. Manchmal braucht es keine Worte, um sich zu verständigen.

Quelle: www.lifeportal.ch

21.06.2011

Gewaltfreie Kommunikation - GFK in vier Schritten


Die 4 Schritte der GFK:

1.Beobachten:


Fakten, die in einer konkreten Situation erlebt oder wahrgenommen werden/wurden 
bzw. gesehen oder gehört wurden 


Was ist genau geschehen? 
Überprüfbare Fakten

Statt
          Bewertungen, Beurteilungen, Interpretationen
Annahmen, Vermutungen, Vorwürfe u.ä.

Übung: Wahrnehmungen, Beobachtungen
z.B. am Gesprächspartner:
Konkret wiedergeben - Was sehe, was höre ich
Trennen von Beobachtungen und Bewerten


2. Gefühle:


...signalisieren, ob sich unser Bedürfnisse erfüllen oder nicht
...sind die Farbe, ein Ausdruck unserer spürbaren Lebendigkeit
... was sagt der Körper, die Atmung, Ausdruck/Mimik, Bewegungen/Gestik
Die Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen

Ich-Formulierung direkt: Ich bin....   weil  (mein Bedürfnis....)
(Mit Vorbehalt: Ich fühle mich....)
Statt  Du-Formulierung
.. weil du   (Handlungen anderer sind Auslöser aber nicht Ursache)
statt:  Ich habe das Gefühl, daß  ...X
(Pseudogefühle/Interpretationen, Gedanken über Gefühle)
Übung:
Sich selbst Einfühlung geben
(Gefühle klar benennen und Bedürfnis erkennen)
Das macht uns frei, Einfühlung in andere geben
(Gefühle und Bedürfnisse verstehen)

 3. Bedürfnisse
(körperliche, persönliche, soziale)
Sobald wir unsere Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse richten, wird uns im zwischenmenschlichen Miteinander das Verbindende deutlich. Das macht es leichter, einander zu verstehen
Es gilt die Bedürfnisse hinter den Positionen zu erkennen
Übung:
Eigene Bedürfnisse formulieren und ggf. bei mehreren in eine Rangordnung bringen
               Was brauche ich?
Ich bin..(Gefühl).. weil ich ...... brauche
Die Bedürfnisse anderer erkennen
        Was braucht der andere?

4. Bitten/Wünsche
in positiver Handlungssprache
- geben dem anderen die Möglichkeit sie zu erfüllen oder nicht
- damit verbundene Gefühle und Bedürfnisse mitteilen, das erhöht die Chance - stärkt die Motivation des Anderen
- a) Bitten, die die Lösung betreffen
- b) Bitten zur Beziehungsklärung
Bitten, die zum Handeln motivieren
1. Sagen Sie, was Sie möchten, statt was Sie nicht möchten
2. Bitte um konkretes, beobachtbares Verhalten, statt vage und abstrakt zu bleiben
3. Benennen sie konkretes Verhalten, statt zu beschreiben, was der andere sein soll oder fühlen soll
4.  Der Erfolg der Bitte soll jetzt und hier überprüfbar sein

Quelle: Eckhard Sültemeyer • Management- und Gesundheitsberatung • Karlsruhe





 4 Schritte der GFK (Darstellung: Silvia Richter-Kaupp, Karlsruhe
Schritt 1. Offenheit (ICH)
Sich anderen gegenüber klar und
deutlich ausdrücken – ohne
Rechtfertigungen, Vorwürfe,
Schuldzuweisungen
2. Empathie (DU)
Präsent sein und sich so gut wie
möglich in den anderen hinein
versetzen / einfühlen
1. Wahrnehmung Wenn ich sehe / höre… Wenn du siehst / hörst…
2. Gefühl …fühle ich mich… …fühlst du dich…
3. Bedürfnis …weil mir … wichtig ist…
weil ich .........brauche
…weil dir … wichtig ist…
weil du ........brauchst
4. Bitte …deshalb bitte ich dich… …hättest du gerne, dass ich…?

Quelle: Eckhard Sültemeyer • Management- und Gesundheitsberatung • Karlsruhe






Die vier Schritte nochmals im Detail:

Beobachtungen

Damit ein Gesprächspartner weiß, worauf sich die nachfolgenden Äußerungen beziehen, teilen wir zunächst mit, was wir beobachten, wahrnehmen oder beschreiben die Situation. Dabei hilft es dem Gesprächspartner, wohlwollend zuhören zu können, wenn wir dabei jede Bewertung vermeiden.

 Beispiele:


Beobachtung: Der Prospekt ist fertig
Bewertung: Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, indem Sie den Prospekt schnell fertiggestellt haben
oder
BeobachtungEs ist jetzt 7.15 Uhr, der vereinbarte Arbeitsbeginn ist 7.00 Uhr
Bewertung: Sie sind zu spät, offensichtlich fehlt Ihnen das nötige Interesse für diesen Arbeitsplatz.
Fazit: Wenn wir die Beobachtungen mit Bewertungen vermischen, wird der andere dies als Kritik hören und sich entsprechend abwehrend verhalten.



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Gefühle

Wir lehnen die Verantwortung für unsere Gefühle ab, wenn wir z.B. sagen:
Ich bin frustriert, weil Du hier alles durcheinander gebracht hast
In der GfK übernehmen wir die Verantwortung für unsere Gefühle:
Ich bin frustriert, weil ich Ordnung brauche, um meine Arbeit mit Vergnügen erledigen zu können
Die Ursache für unsere Gefühle sind unsere erfüllten / nicht erfüllten Bedürfnisse. Die Handlungsweisen unserer Mitmenschen sind Auslöser.
Dabei unterscheiden wir:
Gefühle, die aus Bedürfnissen resultieren, sind unmittelbare Gefühle, dazu gehören z.B.:   
Angst, Freude, Trauer
Es gibt auch noch Gefühle, die zu ihrer Entstehung einen Vermittler brauchen.
Solche Vermittler sind unsere Gedanken und inneren Bilder, die Gefühle wie  Wut, Ärger und Depression auslösen.
Meistens geht der Vorgang so schnell, dass wir gar nicht bemerken, dass Gedanken dazwischen geschaltet sind. Wenn wir es schaffen, unsere Aufmerksamkeit darauf gerichtet zu halten, können wir unsere Gedanken kontrollieren und uns so jederzeit bewusst entscheiden, einfühlsam zu sein.



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Bedürfnisse

  • Wir haben jederzeit Bedürfnisse
  • Meistens haben wir mehrere Bedürfnisse zur selben Zeit

  • Dabei stehen manche Bedürfnisse mehr im Vordergrund als andere
    z.B. Wenn der Körper dringend Entleerung braucht, steht dies so sehr im Vordergrund, dass wir keinen klaren Gedanken mehr fassen können
Es ist aus Sicht der GfK nützlich, jederzeit Klarheit über unsere Bedürfnisse zu haben. Dies gibt uns die Möglichkeit, klare Bitten, die auf die Erfüllung unserer Bedürfnisse gerichtet sind, an unser Gegenüber auszusprechen.

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Bitten

Bitten erfüllen folgende Kriterien:
Positiv: Was ich möchte, nicht was ich nicht möchte
Konkret: Handlungsbezogen, kurz und prägnant
Gegenwartsbezogen: Etwas, was derjenige jetzt tun kann, nicht in der Zukunft
Erfüllbar: Es macht Sinn, dass die Erfüllung der Bitte in der Reichweite dieser Person liegt

Abgrenzung   Bitte - Forderung
Der Unterschied zwischen einer Bitte und einer Forderung zeigt sich an der Reaktion auf eine abschlägige Antwort.
Beispiel:

Mutter: Könntest du eben noch schnell diese drei Dinge auf dem Zettel hier für unser Mittagessen einkaufen gehen?
Kind: Nein, ich habe keine Lust dazu.
Mutter: Du bist faul und egoistisch, fernsehen ist damit für heute gestrichen!!!

Dies ist also eine Forderung,wie könnte die Reaktion aussehen, wenn es eine Bitte gewesen wäre?
Mutter: O.K., frag ich halt deinen Bruder

Eine echte Bitte gibt dem anderen die Wahlmöglichkeit. Wir wollen vermeiden, den anderen unter Druck zu setzen. Andererseits erhöht sich die Chance, dass unsere Bitte erfüllt wird, wenn wir die Hintergründe mit äußern - unsere Gefühle und Bedürfnisse zeigen:
Ich bin hier mitten im Kochen und merke gerade, dass mir da ein paar Zutaten fehlen. Weil mir wichtig ist, das Essen um 12.00 Uhr fertig zu haben, wenn Vati nach Hause kommt (Ordnung/Struktur), weiß ich gar nicht wie ich das schaffen soll (fühle ich mich überfordert). Könntest Du deshalb für mich gerade noch diese drei Zutaten besorgen?
Wenn mir die Reaktion auf meine Bitte nicht gefällt, kann ich in die Schleife der Verständigung eintreten


Der Ablauf des Prozesses der Gewaltfreien Kommunikation
oder
die Schleife der Verständigung in der GfK


Der Anlass eines Gespräches könnte sein:
Nein auf eine Bitte, einen Vorwurf oder Angriff

1. stumme Reaktion: Ich halte inne und spüre, wie es mir damit geht ( Selbsteinfühlung, Vier Schritte - siehe oben)
2.stumme Reaktion: Ich versetze mich in den anderen und versuche zu spüren, was ich an seiner Stelle empfände (Einfühlung in den anderen, vier Schritte)
3. kommunizierte Reaktion: Ich teile mit, was ich unter zweitens gespürt habe. Geht es Dir .... , weil Du ...
Abschluss mit der Bitte um Verbindung:  Liege ich da richtig?  oder    Ist das so für Dich?
4. kommunizierte Reaktion: Nachdem ich weiß, wie es dem anderen geht, ich seine Beweggründe kenne und er zufrieden ist, weil er die Sicherheit hat, dass ich ihn verstanden habe, habe ich die erneute Gelegenheit mein Anliegen so vorzubringen, dass mein Gegenüber auch mich verstehen kann.

In aller Regel ist dann eine Lösung leicht zu finden, weil Menschen gern bereit sind zu helfen, wenn sie die Bedürfnisse und/oder die Beweggründe des anderen erkennen können. Sie können dann selbst und freiwillig entscheiden, ob sie die konkrete Bitte erfüllen möchten. 

So kann es beispielsweise sein, dass der eine sieht, wie wichtig das Anliegen für den anderen ist und sich spontan entscheidet, die Bitte zu erfüllen. 

Oder der andere kann die Bedürfnisse des einen sehen, die diesen davon abhalten, die Bitte zu erfüllen. Deshalb sucht der andere dann gern nach weiteren Möglichkeiten, sich sein Bedürfnis zu erfüllen. 

Lösungen gibt es unendlich viele; entscheidend ist, dass alle Beteiligten vollauf zufrieden sind.

Dazu durchlaufen wir diesen Viererschritt solange schleifenförmig, bis wir uns verstanden haben oder anders ausgedrückt, bis wir uns in die Gefühle und Bedürfnisse des jeweils anderen einfühlen können.


Es geht um mich, es geht um Dich
Wie geht es mir, wie geht es Dir

19.05.2011

Gewaltfreie (Einfühlsame) Kommunikation - Eine Sprache des Lebens

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zwischen ihnen verbessert wird. GfK kann sowohl bei der Alltags-Kommunikation als auch bei der friedlichen Konflikt-Lösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein.

Sie versteht sich nicht als Technik, die andere Menschen zu einem bestimmten Handeln bewegen soll, sondern als Grundhaltung, bei der eine wertschätzende Beziehung im Vordergrund steht. Synonyme sind Einfühlsame Kommunikation, Verbindende Kommunikation, Sprache des Herzens, „Giraffensprache“.


Erläuterung des Konzepts von Rosenberg


Empathie ist nach Rosenberg eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation. Er geht davon aus, dass die Form, in der Menschen miteinander kommunizieren, einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob sie Empathie für ihr Gegenüber entwickeln und ihre Bedürfnisse erfüllen können. Außerdem nimmt er an, dass Menschen unter freien Bedingungen die empathische Verbindung zum Mitmenschen suchen.

Die GfK soll helfen, sich ehrlich auszudrücken und empathisch zuzuhören. Sie ist auf die Bedürfnisse und Gefühle gerichtet, die hinter Handlungen und Konflikten stehen. Sie ist weniger als eine Kommunikations-Technik zu betrachten, sondern mehr als eine Bewusstwerdung über Möglichkeiten des empathischen Kontaktes.

Dabei ist es nicht nötig, dass beide Kommunikationspartner GfK anwenden.
Rosenberg nimmt an, dass jeder Mensch gern bereit sei, etwas für einen anderen Menschen zu tun, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. die Anfrage als Bitte formuliert ist und nicht als Forderung, er nicht den Eindruck hat, dadurch eine Pflicht abzuarbeiten oder den anderen in eine Pflicht zu setzen etc.).

Dieses Menschenbild geht auf die der humanistischen Psychologie entlehnte Haltung zurück, in einer schädigenden Aktion eines Individuums nicht den Ausdruck des inneren Wesens zu sehen, sondern die „fehlgeleitete“ Strategie eines eigentlich positiven Impulses (Rosenberg bezieht sich besonders auf Carl Rogers). So nennt Rosenberg jede Form von Gewalt einen tragischen Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses.


Quelle: Wikipedia



Grundlagen und Ziele:



  • Befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten
  • Unsere Bedürfnisse zu befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun
  • Schmerzliche Kommunikation verändern
  • Konflikte wandeln
    Grundlage sind folgende Annahmen:
  • Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigt bekommen.
  • Wir leben in guten Beziehungen, wenn wir diese Bedürfnisse durch Zusammenarbeit statt durch aggressives Verhalten erfüllen.
  • Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen (Fähigkeiten), die uns erfahrbar werden, wenn wir durch Einfühlung mit ihnen in Kontakt kommen.
  • Jedes Verhalten ist der mehr oder weiniger gelungene Versuch, ein Bedürfnis zu erfüllen.
  • Jedes Bedürfnis dient dem Leben, insofern gibt es keine „negativen“ Bedürfnisse!
Wir Menschen sind soziale Wesen und in vielen unserer Bedürfnisse voneinander abhängig!


Gefühle

Die meisten Menschen sind es gewohnt, den Grund für ihre Gefühle in den Handlungen der anderen zu sehen:
„Ich bin traurig, weil du zu spät kommst!“
„Ich fühle mich verletzt, weil du mich für unehrlich hältst.“

In der Gewaltfreien Kommunikation fühle ich mich niemals so, weil du ..., sondern weil ich ...
„Ich bin traurig, weil ich gerne die Zeit mit dir verbracht hätte.“

Wir machen einen Unterschied zwischen Auslöser und Ursache / Grund

Die Ursache unserer Gefühle sind unsere Bedürfnisse. Das Verhalten des anderen ist der Auslöser, es weist uns auf unsere Bedürfnisse hin.
Wir verhalten uns so, dass Bedürfnisse anderer manchmal erfüllt sind und manchmal nicht erfüllt sind. Wegen dieser erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse fühlen wir uns dann froh, befriedigt oder eben traurig und frustriert.

Also: Nicht die Handlungen des anderen lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse.

Oft wissen wir nicht, welches Bedürfnis im Moment unerfüllt ist.
Die Klarheit über unsere Bedürfnisse versetzt uns in die Lage, eine ganz konkrete Bitte an den anderen zurichten, die auf die Erfüllung unseres
Bedürfnisses gerichtet ist.

Wir unterscheiden zwischen Gefühlen, die wir positiv erleben, d.h. wenn unsere Bedürfnisse erfüllt sind, und solchen, die wir spüren, wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt sind.



Hildes Sammelecke: GFK - empathisch miteinander kommunizieren - Teil 1

Hilde : Bist du ein wenig mit GFK – Gewalt­freie Kommuni­kation ver­traut?   KI : Ja, ich bin mit der Gewaltfreien Kommuni­kation (...