26.06.2011

Gewaltfreie Kommunikation - Podcast mit Markus Sikor


Mit Gerhard Rothhaupt (Visionen und Wege) verbindet mich (Markus Sikor) eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit. Ich freue mich sehr, dass wir nun wieder ein gemeinsames Projekt mit Podcasts zu Theorie und Praxis der Gewaltfreien Kommunikation auf die Beine stellen.
Viel Spaß bei 30 Minuten mit der Frage „Wie hat Gewaltfreie Kommunikation meine Partnerschaft verändert?“

Mp3 Datei ...


Hier die der Podcast (4,5 MB) als  Download - Klick mit rechter Maustaste, „Ziel speichern unter…“ – für den MP3-Player oder zum Brennen.
(Und, ja, ich weiß, die Tonqualität ist nicht berauschend – Telefonmitschnitt – und ein „echter Podcast“ ist´s auch noch nicht, aber gemach, wird schon noch…)

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Ist „Bewerten verboten in der Gewaltfreien Kommunikation“? Ist „Gleichwertigkeit“ nun ein Bedürfnis oder ein Wert? Diese Fragen beschäftigen Gerhard Rothhaupt und mich (Markus Sikor) im Podcast Nr. 2.
Viel Spaß bei 30 Minuten mit der Frage „Bewerten und Gleichwertigkeit in der Gewaltfreien Kommunikation"


Hier die der Podcast als Download in der  normalen und  kurzen Version. Einfach „Klick“ mit rechter Maustaste, „Ziel speichern unter…“ – für den MP3-Player oder zum Brennen.

Quelle: http://www.markus-sikor.de/blog/category/podcasts/ 

21.06.2011

Gewaltfreie Kommunikation - GFK in vier Schritten


Die 4 Schritte der GFK:

1.Beobachten:


Fakten, die in einer konkreten Situation erlebt oder wahrgenommen werden/wurden 
bzw. gesehen oder gehört wurden 


Was ist genau geschehen? 
Überprüfbare Fakten

Statt
          Bewertungen, Beurteilungen, Interpretationen
Annahmen, Vermutungen, Vorwürfe u.ä.

Übung: Wahrnehmungen, Beobachtungen
z.B. am Gesprächspartner:
Konkret wiedergeben - Was sehe, was höre ich
Trennen von Beobachtungen und Bewerten


2. Gefühle:


...signalisieren, ob sich unser Bedürfnisse erfüllen oder nicht
...sind die Farbe, ein Ausdruck unserer spürbaren Lebendigkeit
... was sagt der Körper, die Atmung, Ausdruck/Mimik, Bewegungen/Gestik
Die Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen

Ich-Formulierung direkt: Ich bin....   weil  (mein Bedürfnis....)
(Mit Vorbehalt: Ich fühle mich....)
Statt  Du-Formulierung
.. weil du   (Handlungen anderer sind Auslöser aber nicht Ursache)
statt:  Ich habe das Gefühl, daß  ...X
(Pseudogefühle/Interpretationen, Gedanken über Gefühle)
Übung:
Sich selbst Einfühlung geben
(Gefühle klar benennen und Bedürfnis erkennen)
Das macht uns frei, Einfühlung in andere geben
(Gefühle und Bedürfnisse verstehen)

 3. Bedürfnisse
(körperliche, persönliche, soziale)
Sobald wir unsere Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse richten, wird uns im zwischenmenschlichen Miteinander das Verbindende deutlich. Das macht es leichter, einander zu verstehen
Es gilt die Bedürfnisse hinter den Positionen zu erkennen
Übung:
Eigene Bedürfnisse formulieren und ggf. bei mehreren in eine Rangordnung bringen
               Was brauche ich?
Ich bin..(Gefühl).. weil ich ...... brauche
Die Bedürfnisse anderer erkennen
        Was braucht der andere?

4. Bitten/Wünsche
in positiver Handlungssprache
- geben dem anderen die Möglichkeit sie zu erfüllen oder nicht
- damit verbundene Gefühle und Bedürfnisse mitteilen, das erhöht die Chance - stärkt die Motivation des Anderen
- a) Bitten, die die Lösung betreffen
- b) Bitten zur Beziehungsklärung
Bitten, die zum Handeln motivieren
1. Sagen Sie, was Sie möchten, statt was Sie nicht möchten
2. Bitte um konkretes, beobachtbares Verhalten, statt vage und abstrakt zu bleiben
3. Benennen sie konkretes Verhalten, statt zu beschreiben, was der andere sein soll oder fühlen soll
4.  Der Erfolg der Bitte soll jetzt und hier überprüfbar sein

Quelle: Eckhard Sültemeyer • Management- und Gesundheitsberatung • Karlsruhe





 4 Schritte der GFK (Darstellung: Silvia Richter-Kaupp, Karlsruhe
Schritt 1. Offenheit (ICH)
Sich anderen gegenüber klar und
deutlich ausdrücken – ohne
Rechtfertigungen, Vorwürfe,
Schuldzuweisungen
2. Empathie (DU)
Präsent sein und sich so gut wie
möglich in den anderen hinein
versetzen / einfühlen
1. Wahrnehmung Wenn ich sehe / höre… Wenn du siehst / hörst…
2. Gefühl …fühle ich mich… …fühlst du dich…
3. Bedürfnis …weil mir … wichtig ist…
weil ich .........brauche
…weil dir … wichtig ist…
weil du ........brauchst
4. Bitte …deshalb bitte ich dich… …hättest du gerne, dass ich…?

Quelle: Eckhard Sültemeyer • Management- und Gesundheitsberatung • Karlsruhe






Die vier Schritte nochmals im Detail:

Beobachtungen

Damit ein Gesprächspartner weiß, worauf sich die nachfolgenden Äußerungen beziehen, teilen wir zunächst mit, was wir beobachten, wahrnehmen oder beschreiben die Situation. Dabei hilft es dem Gesprächspartner, wohlwollend zuhören zu können, wenn wir dabei jede Bewertung vermeiden.

 Beispiele:


Beobachtung: Der Prospekt ist fertig
Bewertung: Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, indem Sie den Prospekt schnell fertiggestellt haben
oder
BeobachtungEs ist jetzt 7.15 Uhr, der vereinbarte Arbeitsbeginn ist 7.00 Uhr
Bewertung: Sie sind zu spät, offensichtlich fehlt Ihnen das nötige Interesse für diesen Arbeitsplatz.
Fazit: Wenn wir die Beobachtungen mit Bewertungen vermischen, wird der andere dies als Kritik hören und sich entsprechend abwehrend verhalten.



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Gefühle

Wir lehnen die Verantwortung für unsere Gefühle ab, wenn wir z.B. sagen:
Ich bin frustriert, weil Du hier alles durcheinander gebracht hast
In der GfK übernehmen wir die Verantwortung für unsere Gefühle:
Ich bin frustriert, weil ich Ordnung brauche, um meine Arbeit mit Vergnügen erledigen zu können
Die Ursache für unsere Gefühle sind unsere erfüllten / nicht erfüllten Bedürfnisse. Die Handlungsweisen unserer Mitmenschen sind Auslöser.
Dabei unterscheiden wir:
Gefühle, die aus Bedürfnissen resultieren, sind unmittelbare Gefühle, dazu gehören z.B.:   
Angst, Freude, Trauer
Es gibt auch noch Gefühle, die zu ihrer Entstehung einen Vermittler brauchen.
Solche Vermittler sind unsere Gedanken und inneren Bilder, die Gefühle wie  Wut, Ärger und Depression auslösen.
Meistens geht der Vorgang so schnell, dass wir gar nicht bemerken, dass Gedanken dazwischen geschaltet sind. Wenn wir es schaffen, unsere Aufmerksamkeit darauf gerichtet zu halten, können wir unsere Gedanken kontrollieren und uns so jederzeit bewusst entscheiden, einfühlsam zu sein.



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Bedürfnisse

  • Wir haben jederzeit Bedürfnisse
  • Meistens haben wir mehrere Bedürfnisse zur selben Zeit

  • Dabei stehen manche Bedürfnisse mehr im Vordergrund als andere
    z.B. Wenn der Körper dringend Entleerung braucht, steht dies so sehr im Vordergrund, dass wir keinen klaren Gedanken mehr fassen können
Es ist aus Sicht der GfK nützlich, jederzeit Klarheit über unsere Bedürfnisse zu haben. Dies gibt uns die Möglichkeit, klare Bitten, die auf die Erfüllung unserer Bedürfnisse gerichtet sind, an unser Gegenüber auszusprechen.

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Bitten

Bitten erfüllen folgende Kriterien:
Positiv: Was ich möchte, nicht was ich nicht möchte
Konkret: Handlungsbezogen, kurz und prägnant
Gegenwartsbezogen: Etwas, was derjenige jetzt tun kann, nicht in der Zukunft
Erfüllbar: Es macht Sinn, dass die Erfüllung der Bitte in der Reichweite dieser Person liegt

Abgrenzung   Bitte - Forderung
Der Unterschied zwischen einer Bitte und einer Forderung zeigt sich an der Reaktion auf eine abschlägige Antwort.
Beispiel:

Mutter: Könntest du eben noch schnell diese drei Dinge auf dem Zettel hier für unser Mittagessen einkaufen gehen?
Kind: Nein, ich habe keine Lust dazu.
Mutter: Du bist faul und egoistisch, fernsehen ist damit für heute gestrichen!!!

Dies ist also eine Forderung,wie könnte die Reaktion aussehen, wenn es eine Bitte gewesen wäre?
Mutter: O.K., frag ich halt deinen Bruder

Eine echte Bitte gibt dem anderen die Wahlmöglichkeit. Wir wollen vermeiden, den anderen unter Druck zu setzen. Andererseits erhöht sich die Chance, dass unsere Bitte erfüllt wird, wenn wir die Hintergründe mit äußern - unsere Gefühle und Bedürfnisse zeigen:
Ich bin hier mitten im Kochen und merke gerade, dass mir da ein paar Zutaten fehlen. Weil mir wichtig ist, das Essen um 12.00 Uhr fertig zu haben, wenn Vati nach Hause kommt (Ordnung/Struktur), weiß ich gar nicht wie ich das schaffen soll (fühle ich mich überfordert). Könntest Du deshalb für mich gerade noch diese drei Zutaten besorgen?
Wenn mir die Reaktion auf meine Bitte nicht gefällt, kann ich in die Schleife der Verständigung eintreten


Der Ablauf des Prozesses der Gewaltfreien Kommunikation
oder
die Schleife der Verständigung in der GfK


Der Anlass eines Gespräches könnte sein:
Nein auf eine Bitte, einen Vorwurf oder Angriff

1. stumme Reaktion: Ich halte inne und spüre, wie es mir damit geht ( Selbsteinfühlung, Vier Schritte - siehe oben)
2.stumme Reaktion: Ich versetze mich in den anderen und versuche zu spüren, was ich an seiner Stelle empfände (Einfühlung in den anderen, vier Schritte)
3. kommunizierte Reaktion: Ich teile mit, was ich unter zweitens gespürt habe. Geht es Dir .... , weil Du ...
Abschluss mit der Bitte um Verbindung:  Liege ich da richtig?  oder    Ist das so für Dich?
4. kommunizierte Reaktion: Nachdem ich weiß, wie es dem anderen geht, ich seine Beweggründe kenne und er zufrieden ist, weil er die Sicherheit hat, dass ich ihn verstanden habe, habe ich die erneute Gelegenheit mein Anliegen so vorzubringen, dass mein Gegenüber auch mich verstehen kann.

In aller Regel ist dann eine Lösung leicht zu finden, weil Menschen gern bereit sind zu helfen, wenn sie die Bedürfnisse und/oder die Beweggründe des anderen erkennen können. Sie können dann selbst und freiwillig entscheiden, ob sie die konkrete Bitte erfüllen möchten. 

So kann es beispielsweise sein, dass der eine sieht, wie wichtig das Anliegen für den anderen ist und sich spontan entscheidet, die Bitte zu erfüllen. 

Oder der andere kann die Bedürfnisse des einen sehen, die diesen davon abhalten, die Bitte zu erfüllen. Deshalb sucht der andere dann gern nach weiteren Möglichkeiten, sich sein Bedürfnis zu erfüllen. 

Lösungen gibt es unendlich viele; entscheidend ist, dass alle Beteiligten vollauf zufrieden sind.

Dazu durchlaufen wir diesen Viererschritt solange schleifenförmig, bis wir uns verstanden haben oder anders ausgedrückt, bis wir uns in die Gefühle und Bedürfnisse des jeweils anderen einfühlen können.


Es geht um mich, es geht um Dich
Wie geht es mir, wie geht es Dir

29.05.2011

Gott und die Welt - Oder die Macht des Glaubens

Unter der Rubrik "Gott und die Welt" habe ich Themen gesammelt, die religiöser Natur sind. Da ich mich selbst als gottgläubigen Atheisten (Widerspruch  beabsichtigt) bezeichnen würde, geht es mir bei diesen Themen nicht um den Anteil der Religion, sondern der des (Nicht-)Glaubens.

Ich persönlich glaube an Gott. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Wesen, welches im Himmel wohnt und darüber bestimmt, was Gut und Böse ist, und wer wann und wo Bestraft oder Belohnt wird. Da könnte ich ja genauso gut an den Weihnachtsmann Glauben.

Für mich ist "Das Göttliche" die Natur in all seiner Vielfalt ... Gefühle - Liebe - Glauben ...
Leider wird dies von sämtlichen Religionen ausgenutzt und für sehr primitive Menschliche Bedürfnisse benutz: Macht.






Der Christus-Mythos

Jeder, der sich jemals gründlich und intensiv mit der Entstehung des Christentums beschäftigt hat, wird sich darüber gewundert haben, wieso es keine zeitgenössischen Quellen gibt - abgesehen von den Büchern des Neuen Testaments, die aber erst zwischen 75 und 135 n. Chr. entstanden -, in denen Jesus Christus Erwähnung findet. 

Insgesamt ist die Bibel eine Sammlung von 66 Büchern - 39 im Alten, 27 im Neuen Testament -, die über einen Zeitraum von gut 1600 Jahren von rund vierzig verschiedenen Autoren verfasst wurde. Einigkeit besteht darüber, dass die Auflistung der 27 neu testamentarischen Bücher in einem Brief zu finden ist, den der Bischof von Alexandria, Athanasius, im Jahr 367 n. Chr. schrieb. Im Jahr 397 n. Chr. bestimmte eine Versammlung in Karthago, dass nur die kanonischen Schriften (die "anerkannten" 27 Bücher) als Heilige Schrift in der Kirche vorgelesen werden durften. Sie sollten als die "evangelische Wahrheit" angenommen werden. 

Dieser Erlass kennzeichnete die Entstehung des Neuen Testaments. Alle übrigen Dokumente, die in die Hunderte gehen - darunter das Buch der Jubiläen, das Buch Enoch, Das Evangelium der Maria, das Protoevangelium des Jesus, die Apokalypse des Petrus, das Evangelium des Nikodemus - und die dem Wesen des Werkes widersprachen, wurden aus dem Neuen Testament verbannt. Bemerkenswert ist, dass die Auswahl lediglich nach dem Inhalt erfolgte, nicht nach Authentizität oder Relevanz, womit das Ergebnis eine höchst willkürliche Sammlung darstellt. 
Aber selbst die Bücher, die aufgenemmen wurden, stehen häufig im Wiederspruch zueinander, sogar die sogenannten "synoptischen" Evangelien von Markus, Lukas und Matthäus, die alle von einer einzigen Quelle abgeleitet zu sein scheinen, womöglich vom sogenannten "Q-Dokument", das seit Langem als verschollen gilt. 

Ganz gleich also, was jeden Sonntag von den Kanzeln in aller Welt gepredigt wird - der einzige Beweis für die Existenz des Mannes, auf dessen Schultern die größte Religion der Geschichte ruht, findet sich auf den Seiten nur eines Abschnittes der Bibel, einer nicht zeitgenössischen und zudem massiv überarbeiteten Quelle. Was das beweist, darüber diskutieren Theologen und Philosophen, Gläubige und Nichtgläubiger seit Langem - und das werden sie auch noch in einigen Jahrhunderten machen.


 Quelle: James Becker - Unheilig (ISBN: 978-3-442-37175-4)








Alte Bekannte in neuer Gestalt


Erst nach dem Tod des römischen Kaisers Konstantin des Großen wurde das Christentum zur Staatsreligion. Bei genauerer Betrachtung der damals entstandenen christlichen Traditionen zeigt sich aber, dass darin ursprünglich heidnische Vorstellungen überlebt haben.

Für die Kirche als staatstragende Organisation war es dringend notwendig geworden, ein Bildprogramm zu erschaffen, das auch für das einfache Volk zu verstehen war.

Und so griff man bei der Darstellung christlicher Inhalte auf die heidnischen Vorbilder zurück, die im ganzen Reich bekannt waren. Deshalb thronte im Himmel ein bärtiger Gottvater, genau wie der heidnische „Himmelsvater“ Jupiter. Der „Gute Hirte“ Jesus Christus erinnerte an den Sänger Orpheus, dessen Gesang die Tiere besänftigte und der wie Jesus aus dem Reich der Toten zum Leben zurückgekehrt war. Selbst die Taube als Sinnbild des heiligen Geistes war bereits als Symbol der Liebesgöttin Aphrodite bekannt.

Doch damit nicht genug, erkannten antike Betrachter in der Madonna mit dem Kind eindeutig die Göttin Isis mit dem Gottessohn Harpokrates. Die geflügelten Engelsfiguren hatten ihre Vorläufer in Statuen der Siegesgöttin Nike. Und der gehörnte Teufel mit den Hammelbeinen war eine wenig verschleierte Kopie des lüsternen Naturgottes Pan. Selbst den Geburtstag des „neuen“ Gottes am 25. Dezember übernahm man einfach von dem bisherigen Reichsgott Sol Invictus.

Dieser religiöse Etikettenschwindel machte es Menschen, die an ihrem alten Glauben festgehalten hatten, leichter, ihre alten Götter auch in Kirchen anzubeten.
Quelle: Vom heidnischen Tempel zur Kirche

Links:

19.05.2011

GFK - Beispiel für Gefühle


Beispiele für Gefühle


Wenn unsere Bedürfnisse 
erfüllt sind:
Wenn unsere Bedürfnisse 
nicht erfüllt sind:
angeregt inspiriert ängstlich mutlos
aufgeregt kraftvoll ärgerlich müde
ausgeglichen lebendig alarmiert gelangweilt
begeistert leicht angespannt gelähmt
berührt locker angeekelt ruhelos
beschwingt lustig aufgeregt traurig
bewegt motiviert ausgelaugt sauer
energiegeladen munter beklommen scheu
energisch mutig bestürzt schlapp
enthusiastisch neugierig betroffen schüchtern
entspannt optimistisch einsam schockiert
erfreut ruhig elend sorgenvoll
erfrischt schwungvoll empört unglücklich
erfüllt selbstsicher ermüdet unbehaglich
ergriffen selig erschöpft ungeduldig
friedlich überrascht erschreckt unzufrieden
fröhlich überschwänglich erschüttert verspannt
gelassen überwältigt frustriert verstört
gespannt unbekümmert gehemmt verzweifelt
glücklich vergnügt geladen verwirrt
heiter zufrieden irritiert wütend
hoffnungsvoll zuversichtlich lethargisch zornig

Gewaltfreie (Einfühlsame) Kommunikation - Eine Sprache des Lebens

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zwischen ihnen verbessert wird. GfK kann sowohl bei der Alltags-Kommunikation als auch bei der friedlichen Konflikt-Lösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein.

Sie versteht sich nicht als Technik, die andere Menschen zu einem bestimmten Handeln bewegen soll, sondern als Grundhaltung, bei der eine wertschätzende Beziehung im Vordergrund steht. Synonyme sind Einfühlsame Kommunikation, Verbindende Kommunikation, Sprache des Herzens, „Giraffensprache“.


Erläuterung des Konzepts von Rosenberg


Empathie ist nach Rosenberg eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation. Er geht davon aus, dass die Form, in der Menschen miteinander kommunizieren, einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob sie Empathie für ihr Gegenüber entwickeln und ihre Bedürfnisse erfüllen können. Außerdem nimmt er an, dass Menschen unter freien Bedingungen die empathische Verbindung zum Mitmenschen suchen.

Die GfK soll helfen, sich ehrlich auszudrücken und empathisch zuzuhören. Sie ist auf die Bedürfnisse und Gefühle gerichtet, die hinter Handlungen und Konflikten stehen. Sie ist weniger als eine Kommunikations-Technik zu betrachten, sondern mehr als eine Bewusstwerdung über Möglichkeiten des empathischen Kontaktes.

Dabei ist es nicht nötig, dass beide Kommunikationspartner GfK anwenden.
Rosenberg nimmt an, dass jeder Mensch gern bereit sei, etwas für einen anderen Menschen zu tun, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. die Anfrage als Bitte formuliert ist und nicht als Forderung, er nicht den Eindruck hat, dadurch eine Pflicht abzuarbeiten oder den anderen in eine Pflicht zu setzen etc.).

Dieses Menschenbild geht auf die der humanistischen Psychologie entlehnte Haltung zurück, in einer schädigenden Aktion eines Individuums nicht den Ausdruck des inneren Wesens zu sehen, sondern die „fehlgeleitete“ Strategie eines eigentlich positiven Impulses (Rosenberg bezieht sich besonders auf Carl Rogers). So nennt Rosenberg jede Form von Gewalt einen tragischen Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses.


Quelle: Wikipedia



Grundlagen und Ziele:



  • Befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten
  • Unsere Bedürfnisse zu befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun
  • Schmerzliche Kommunikation verändern
  • Konflikte wandeln
    Grundlage sind folgende Annahmen:
  • Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigt bekommen.
  • Wir leben in guten Beziehungen, wenn wir diese Bedürfnisse durch Zusammenarbeit statt durch aggressives Verhalten erfüllen.
  • Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen (Fähigkeiten), die uns erfahrbar werden, wenn wir durch Einfühlung mit ihnen in Kontakt kommen.
  • Jedes Verhalten ist der mehr oder weiniger gelungene Versuch, ein Bedürfnis zu erfüllen.
  • Jedes Bedürfnis dient dem Leben, insofern gibt es keine „negativen“ Bedürfnisse!
Wir Menschen sind soziale Wesen und in vielen unserer Bedürfnisse voneinander abhängig!


Gefühle

Die meisten Menschen sind es gewohnt, den Grund für ihre Gefühle in den Handlungen der anderen zu sehen:
„Ich bin traurig, weil du zu spät kommst!“
„Ich fühle mich verletzt, weil du mich für unehrlich hältst.“

In der Gewaltfreien Kommunikation fühle ich mich niemals so, weil du ..., sondern weil ich ...
„Ich bin traurig, weil ich gerne die Zeit mit dir verbracht hätte.“

Wir machen einen Unterschied zwischen Auslöser und Ursache / Grund

Die Ursache unserer Gefühle sind unsere Bedürfnisse. Das Verhalten des anderen ist der Auslöser, es weist uns auf unsere Bedürfnisse hin.
Wir verhalten uns so, dass Bedürfnisse anderer manchmal erfüllt sind und manchmal nicht erfüllt sind. Wegen dieser erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse fühlen wir uns dann froh, befriedigt oder eben traurig und frustriert.

Also: Nicht die Handlungen des anderen lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse.

Oft wissen wir nicht, welches Bedürfnis im Moment unerfüllt ist.
Die Klarheit über unsere Bedürfnisse versetzt uns in die Lage, eine ganz konkrete Bitte an den anderen zurichten, die auf die Erfüllung unseres
Bedürfnisses gerichtet ist.

Wir unterscheiden zwischen Gefühlen, die wir positiv erleben, d.h. wenn unsere Bedürfnisse erfüllt sind, und solchen, die wir spüren, wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt sind.



18.05.2011

Empathie - Die Fähigkeit und Bereitschaft zu verstehen

Das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf Menschen eine erstaunliche Wirkung. Gerade in Stress- und Konfliktsituationen wirkt es entlastend, entkrampfend, befreiend, sogar versöhnend. Derselbe Mensch, der eine Minute zuvor noch aggressiv und störrisch war, sich eingeigelt und seine Stacheln ausgefahren hatte, der misstrauisch jedes Wort auf die Goldwaage legte und jederzeit bereit war, negative Absichten hinter einem Satz zu vermuten, wird durch das Gefühl, verstanden zu werden, plötzlich offener, zugänglicher, erreichbarer, kooperativer. Wenn es uns gelingt, dieses Gefühl durch gutes Zuhören und volle Konzentration auf seine Bedürfnisse zu verstärken, kann sich die gesamte Qualität der Beziehung verwandeln: Aus einem Gegeneinander wird ein – zunächst noch vorsichtiges – Miteinander.


Konfliktprävention durch Empathie

Wie wichtig die Fähigkeit und Bereitschaft, sich in andere Menschen einzufühlen, gerade in angespannten Situationen ist, macht eine Beobachtung bei der Entstehung von Konflikten deutlich: Wenn ein Mensch erst einmal "zugemacht hat", dann hat es überhaupt keinen Sinn mehr, weiter auf ihn einzureden und zu argumentieren. Jedes weitere Insistieren führt nur in eine zunehmende Verhärtung auf beiden Seiten: Der eine wird immer abweisender und gereizter, der andere immer ärgerlicher, ungeduldiger und schroffer. Beinahe unmerklich verändert sich auch das Klima zwischen den Beiden: Mit zunehmender Verstimmung verschiebt sich die gegenseitige Wahrnehmung immer mehr ins Negative – der Beginn einer Konflikteskalation. Es ist aber weitaus leichter, die Eskalation eines Konflikts in solch einem frühen Stadium zu verhindern, als eine einmal erfolgte Eskalation rückgängig zu machen und die beschädigten Beziehungen wieder zu reparieren. Ein wesentliches Mittel zur Verhinderung einer destruktiven Eskalation ist aber die Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie.


Quelle: http://www.umsetzungsberatung.de/psychologie/empathie.php



Was ist „Empathie” genau

Empathie ist die „Bereitschaft und die Fähigkeit, sich in die Einstellung anderer Menschen einzufühlen“ (Duden).
Empathie verlangt Denken und  Fühlen und ist also umfassender als Mitgefühl (Sympathie): Es geht darum, die Gedanken und Gefühle einer
anderen Person zu erkennen und zu verstehen, was diesen zugrunde liegt. Dabei ist es notwendig, ein Gleichgewicht von Nähe und Distanz zu wahren.

Wenn Sie selbst von starken Gefühlen bewegt sind, laufen Sie Gefahr, diese Gefühle auf die andere Person zu übertragen. Nur ausgeglichen und gelassen können Sie sich auf eine andere Person einstellen und sich in sie einfühlen

Quelle: http://www.coaching-tools.de/tools/selbstmanager_empathie.pdf


30.03.2011

Die universalen Lebensgesetze - Das Gesetz der Analogie

Es lautet verkürzt: Wie oben, so unten. Wie unten, so oben. Wie im kleinen, so im großen. Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Wie im Innen, so im Außen.
Wie im Materiellen, so im Immateriellen. Überall im Kosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten.
Im Atom gibt es einen Atomkern. In der Zelle einen Zellkern. Auch im Kosmos gibt es einen Kern, ein Zentrum, nämlich die Sonne, um die die Planeten kreisen. An unser Sonnensystem grenzen wiederum andere Sonnensysteme, genauso wie sich in der atomaren Welt Atom an Atom reiht. Hat man eine Gesetzmäßigkeit auf einer Ebene erkannt, so kann man diese auf andere Ebenen übertragen.



Der für uns kleinste bekannte Baustein innerhalb der physischen Materie ist das Atom. Das Atom selbst setzt sich wiederum im Wesentlichen aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammen. Den Kern, oder auch Nukleus des Atoms bilden Protonen und Neutronen, die Hülle, welche den Kern umgibt, entsteht durch die ungeheuer schnellen Schwingungen der Elektronen um den Kern. Zusammengehalten wird das Ganze schließlich durch die elektromagnetische Kraft.

Wir unterscheiden die verschiedenen Atome auf Grund der Anzahl der Elektronen und Protonen. So sprechen wir von 105 Grundelementen, von denen jedes nur dadurch existiert, dass es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist.

Würden wir den Kern eines Wasserstoffatoms auf die Größe einer Murmel vergrößern, dann würde sein einziges Elektron in einer Entfernung von zirka 400m um ihn schwingen (kreisen). Somit besteht ein Atom an sich fast nur aus leerem Raum. Ein Block aus Blei, welcher uns groß und schwer erscheint, besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden.

Potenzieren wir nun die Verhältnisse auf die Größe unseres Sonnensystems, entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen in der Relation den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems.

Eine weitere Analogie besteht zwischen unserer Tonleiter und den Gestirnen. Die Abstände der Gestirne untereinander entsprechen den einzelnen Abständen der Tonleiter.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer so aussehen mag, ist es doch bei näherer Betrachtung mehr als offen-sichtlich, dass unser ganzes System perfekt aufgebaut ist. Diesem perfekten Aufbau entsprechend - wie der Mikro- und Makrokosmos – unterliegen auch unser Leben und wir selbst diesen perfekten Gesetzmäßigkeiten. 



Diese Gesetze finden wir überall, im Sichtbaren wie im Unsichtbaren. Im Sonnensystem, in unseren Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Materie wird durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt. Wir zählen als Mensch auch zur Materie, sind daher auch diesen Gesetzen, wie zum Beispiel dem der Anziehung und Abstoßung, unterworfen. 

Thorwald Dethlefsen schreibt dazu in „Schicksal als Chance“ (Zitat):
Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig. 

Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.


Wer sich über die Zusammensetzung des Universums und des Lebens Gedanken macht kann nur zu dem Schluss kommen, dass es keinen Zufall gibt! Hinter Allem und jedem Ereignis steht ein Gesetz, welches wir nur nicht immer auf Anhieb erkennen. Dass wir es nicht erkennen heißt jedoch nicht, dass es nicht existiert, und es existiert sogar dann, wenn wir seine Existenz leugnen.

Schließlich sind die Steine auch schon nach unten gefallen, als wir noch nichts von der Existenz des Fallgesetzes wussten. Wir alle sind das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand schon über dem Orakel von Delphi:

Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott

Quelle: http://gesetze-des-lebens.de/



Das Leben der meisten Menschen ist alles andere als in Ordnung . Nach außen mag es bei vielen ordentlich aussehen, aber was ist innen los? Ängste, Ärger und Chaos beherrschen das Fühlen und Denken so vieler Menschen, während sich das Herz nach Klarheit, Ordnung und Frieden sehnt. Die Beziehungen zu anderen und zu uns selbst strahlen nicht Harmonie und Dankbarkeit aus, sondern sind von Zwietracht, Neid und Konkurrenzdenken geprägt. Dieser Vortrag hilft dabei, umzukehren und Ordnung zu schaffen auf allen Ebenen des Lebens: im Denken, Sprechen und Handeln sowie in allen Beziehungen.

  • http://www.amazon.de/


  • Audio CD: 1 Seiten
  • Verlag: Betz, Robert; Auflage: 1 (15. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783940503022
  • ISBN-13: 978-3940503022
  • ASIN: 3940503029


29.03.2011

Die universalen Lebensgesetze - Das Gesetz des Denkens und Glaubens

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden dein Schicksal!
Menschen, die immer nur negativ denken, erschaffen sich ein Leben voller Hindernisse, Sorgen, Leid, Problemen, Unglück und Krankheit.
Menschen, die an das Gute glauben und im positiven Sinne denken, werden auch mal traurig, ärgerlich sein oder Angst haben. Doch ihre Substanz, ihre Inhalte und die Lebenskraft, die sie angesammelt haben, machen die resistent dagegen, zu lange in pathologischen Auslebensformen zu verharren. Denn diese negativen Gefühle und Gedanken bestimmen nicht ihr Leben.
Jeder Mensch ist Schöpfer nach dem Ebenbild Gottes und besitzt die freie Wahl nach seinem Glauben und seinen Entscheidungen sein Leben zu gestalten und das zu erschaffen, was er wirklich sein möchte.



Schon in der Bibel heißt es: "Der Glaube versetzt Berge". Und tatsächlich ist es so, dass unsere Glaubensvorstellungen, unsere Paradigmen unser Leben derart beeinflussen, dass wir oft regelrecht zu den Marionetten unserer Glaubensvorstellungen geworden sind. Das Gesetz der Bestätigung ist im Grunde genommen wieder nichts anderes als das Gesetz der Resonanz, welches uns immer wieder in Kontakt mit unseren eigenen Glaubensvorstellungen bringt (in diesem Zusammenhang auch bezeichnet als das Gesetz des Denkens und des Glaubens). Wesentlich hierbei ist es, dass es nicht die Vorstellungen unseres rationalen Verstandes sind, die hier zum Tragen kommen, sondern eben die unbewussten Vorstellungen, die - ohne dass wir uns der ursächlichen Mechanismen bewusst sind - unser Verhalten über unsere Emotionen steuern. Haben uns beispielsweise unsere Eltern vermittelt, dass Musiker von ihrer Kunst nicht leben können, und wir haben dennoch den Beruf des Musikers ergriffen, so werden wir so lange zu wenig Geld haben, wie wir unbewusst diese Aussage unserer Eltern verinnerlicht haben. Erst dann, wenn wir in unserem Herzen vollkommen davon überzeugt sind, dass wir eine besondere Begabung haben, die sich durch einen entsprechenden Wert ausdrückt, der uns dafür zukommt, erst dann haben wir unsere alten Glaubensvorstellungen durchbrochen und können wirklich den angemessenen finanziellen Ausgleich für das erhalten, was wir geben.

Das Gesetz des Ausgleichs und das Gesetz der Bestätigung sind auch dafür verantwortlich, ob wir im materiellen Fluss sind (genug Geld haben), oder unter finanziellem Mangel leiden. Erkennen wir unseren eigenen Wert nicht an, sondern suchen wir diesen immer nur in der Bestätigung durch andere, so sind wir auch davon abhängig, welcher Wert uns durch die Anderen in finanzieller Form gegeben wird. Und dieser Wert ist nach dem Gesetz der Bestätigung immer der geringe Wert, den wir uns in unserem Unterbewusstsein selbst geben, von dem wir aber hoffen, dass er von außen als höher angesehen wird. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt zusammen mit dem Gesetz der Bestätigung dafür, dass wir das als (Geld-) Wert erhalten, was unserem eigenen Glauben über unserem Wert entspricht.

Ein von diesen Gesetzen ableitbares Gesetz ist das Gesetz der positiven und negativen Verstärkung. Es besagt, dass die erlebte Bestätigung einer Situation unseren Glauben an den zugrundeliegenden Zusammenhang und somit die Wiederholungswahrscheinlichkeit dieser Situation verstärkt, ebenso wie eine negative Grundeinstellung (Angst) die Gefahr des Auftretens dieser befürchteten Situation verstärkt.

Woher kommen unsere unbewussten Erwartungshaltungen?

Unsere unbewussten Erwartungshaltungen werden geprägt durch die Erfahrungen und Erlebnisse dieses und der vergangenen Leben. Sehr oft ist der innere Glauben bzw. unsere Glaubensvorstellungen und Denkmuster verzerrt durch Ereignisse, die wir während dessen Geschehen falsch interpretiert haben, da wir sie isoliert aus dem großen Zusammenhang heraus bewertet haben.

Nun gibt es also zwei Schlussfolgerungen, die sehr wesentlich sind für die Art und Weise, auf die unser weiteres Leben nun verlaufen kann:
Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alles, was uns „geschieht“ eine Folge unserer Gedanken ist.
Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alle „Schwierigkeiten“, die wir im Leben haben, ein Spiegel sind für die Lernaufgaben, die wir noch zu erledigen haben.

Es ist natürlich leicht zu sagen, dass ab jetzt jeder nur noch positiv denken soll, und die Millionen fallen vom Himmel. Tatsächlich werden uns hier immer die so oft fehlprogrammierten Emotionen und untergründigen Ängste im Weg stehen, die uns dazu bringen, die Dinge immer wieder auf die selbe Weise falsch zu machen, bis wir erkannt haben, worum es tatsächlich geht. Dennoch ist es zunächst einmal wichtig, sich seiner Gedanken bewusster zu sein und auch herauszufinden, welches die verborgenen Ängste sind. Ein analytischer Rückblick auf das eigene Leben kann hier schon einiges zutage fördern. Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, solche Muster zu erkennen und zu bearbeiten, z.B. Familienstellen, Rückführung, Energie- und Transformationsarbeit... und natürlich Yoga.





Vorteile des positiven Denkens



Ob man nun an das Gesetz der Anziehung glaubt oder es anzweifelt, eins steht fest: Positives Denken wirkt sich positiv auf unser Leben und vor allem unsere Gesundheit aus. Wer positiv an das Leben herangeht, wird seltener krank, denn er aktiviert seine Selbstheilungskräfte. Unser Denken und Fühlen wirkt sich unweigerlicher auch auf unsere Physis aus: Die Seele beeinflusst den Körper. Wer positiv denkt und dies auch ausstrahlt, gerät seltener in Konfliktsituationen, denn positiv denkende Personen halten sich meistens automatisch von Problempersönlichkeiten fern und ziehen stattdessen Menschen mit ähnlicher Einstellung an.

Studien haben ergeben, dass bei ausgeglichenen, positiv orientierten Menschen sogar die Sinnesorgane besser ausgeprägt sind: Positiv denkende Menschen hören, riechen und schmecken besser und gehen kreativer durchs Leben. Und sie sind auch erfolgreicher im Beruf, denn wo andere ein Problem oder ein Hindernis sehen, sehen Positivdenker eine Chance. Sie gehen nicht mit Skepsis an eine Sache heran, sondern sind solange vom Erfolg eines Vorhabens überzeugt, bis das Gegenteil erwiesen ist. Ihre Einstellung ist „Ich kann!“ und nicht „Das geht nicht“.

Das bedeutet keinesfalls, dass es sich bei positiv Denkenden um realitätsfremde Illusionisten handelt! Es handelt sich einfach um Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen und sich der Tatsache bewusst sind, dass sie, und nur sie allein, die Verantwortung für ihr Leben und ihr Wohlbefinden in der Hand haben.

Eine ausgewogene Balance zwischen positivem Denken und einem reflektierten Blick auf die Realität ist das eigentliche Geheimnis erfolgreicher, zufriedener Menschen.

Quelle: http//www.suite101.de/



Weitere Liks:


Wenn wir an etwas glauben und unser Verstand es als wahr akzeptiert, prägt es sich in unser Unterbewusstsein ein. Dadurch werden unsere inneren Kräfte mobilisiert, die unsere Entscheidungen und unser Handeln steuern und alles daran setzen, unsere Überzeugungen zu verwirklichen. Was wir also glauben, wird wahr, weil wir es selbst wahr machen. Dr. Joseph Murphy erklärt, wie die Gesetze des Glaubens und Denkens funktionieren und wie Sie Ihre inneren Kräfte für ein glückliches und erfülltes Leben einsetzen.






  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. November 1982)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442117348
  • ISBN-13: 978-3442117345

26.03.2011

Die universalen Lebensgesetze - Das Gesetz der Resonanz

(Affinität)

Das Gesetz der Resonanz besagt, dass man im Außen nur das finden und erfahren kann, wofür man in sich selbst eine Resonanz, bzw. Entsprechung besitzt. Die Umwelt ist gleichsam ein Spiegel:
Sie zeigt uns immer nur uns selbst. Wenn sich jemand über das Verhalten eines anderen Menschen aufregt, so deutet das darauf hin, dass er selbst dieses Verhalten in sich trägt, sonst hätte er keine Resonanz, wäre also durchlässig. Alle Energie für den Kampf im Außen kann also sinnvoller für die eigene Selbsterkenntnis eingesetzt werden, für die eigene Entwicklung.



Manchmal ist das Leben zum Haare raufen. Nichts funktioniert, es stagniert hier und da und irgendwie läuft alles gerade anders, als man es eigentlich möchte. Die gesetzten Ziele rücken anstatt in immer greifbarere Nähe immer weiter weg und es ist mühsam auch nur ein kleines Stückchen voran zu kommen. Wem von Euch ist es nicht schon einmal so oder ähnlich ergangen? Ich glaube kaum einer von uns kennt diese Situationen nicht. Habt Ihr schon mal vom Gesetz der Resonanz oder der Anziehung gehört?

Demnach ziehen wir all unsere Erlebnisse aufgrund unserer Gedanken, Worte, Taten und Glaubenssätze in unser Leben. Bei einer solchen Behauptung mag vielleicht sogar der ein oder andere Aufschrei durch die Reihen gehen: „Es kann doch nicht sein, dass ich für die Sch… die ich gerade erlebe, selbst verantwortlich bin!“ – Scheinbar schon, selbst und meist sogar wenn wir das Gegenteil von dem was wir Erleben wollen.

Der Grund dafür ist einfach und auch schwer. Wenn wir uns einmal selbst beobachten, dann denken wir meist negativ und vermeidend, beschäftigen uns mit Problemen anstatt mit Lösungen. Und genau darin liegt der Schlüssel versteckt. Wie soll denn etwas Positives in unser Leben treten wenn wir selbst die meiste Zeit negativ unterwegs sind? „Drum prüfe worum Du bittest“… ein Satz, dem eine tiefgreifende Weisheit inne wohnt.




Lassen dich entführen in die faszinierende Welt der eigenen Möglichkeiten!
»Das Gesetz der Resonanz« wirkt überall und in jedem Moment. Anhand vieler Übungen und erfolgreicher Geschichten von Lesern zeigt Pierre Franckh, wie Sie sich effektiv und geradezu spielerisch in energetische Übereinstimmung mit Ihren Herzenswünschen bringen.


Das "Gesetz der Resonanz" erfasst uns alle. Wir lernen auf einer tiefgreifenden Ebene, wie wir Ursache und Wirkung bewusst beeinflussen können.
Dieses Buch schlägt die Brücke zwischen dem alten Wissen und den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft - einem Wissen, das seit Jahrtausenden in der Geschichte der Evolution geschrieben steht, aber erst jetzt allen Menschen zugänglich ist.


Gebundenes Buch, 240 Seiten
Verlag Koha
ISBN 978-3-86728-066-2


Hier ein kleiner Auszug aus dem Buch ...

Hildes Sammelecke: GFK - empathisch miteinander kommunizieren - Teil 1

Hilde : Bist du ein wenig mit GFK – Gewalt­freie Kommuni­kation ver­traut?   KI : Ja, ich bin mit der Gewaltfreien Kommuni­kation (...